Dienst am Bürger
Dienst am Bürger

Stefan Sünwoldt: Kompetenz aus Erfahrung

Foto: Anna Gieseler

 

Ich bin Stefan Sünwoldt. Eine rund 20-jährige Verwaltungserfahrung in Landes- und Kommunalverwaltung und eine immer am Bürger orientierte Arbeitsweise: Das zeichnet meinen Dienst am Bürger aus.

 

Diesen verrichte ich seit Mitte des Jahres 2013 als freischaffender Immobilienmakler (siehe Rubrik "Immobilienmakler"); hierbei bringe ich Verkäufer und Käufer von Immobilien zum beiderseitigen Interesse zusammen und erbringe so meinen Anteil zum Erhalt attraktiver Städte in unserer lebens- und liebenswerten Region im Süden von Schleswig-Holstein sowie darüber hinaus. 

 

Ich bin sowohl verwaltungs- als auch wahlkampferfahren und ich habe viel über kommunale Politik, kommunale Mandatsträger und letztlich über mich selbst gelernt. Ich bin seit vielen Jahren hochgradig an Politik interessiert und bringe mich gern mit dem Ziel ein, die Lebensbedingungen der Menschen mit neuen Teams zu verbessern. In der aktuellen Zeit der Klimaerhitzung und -katastrophen möchte ich mich künftig für besseren Klimaschutz sowie neue Anpassungsmodelle an die Klimaveränderungen in unseren Städten und Gemeinden und Regionen einsetzen.

 

Ich will mich gern mit Leidenschaft entsprechenden neuen Herausforderungen als Verwaltungsmann oder Politiker stellen! 

 

Im Frühjahr 2018 war ich Kreistagskandidat der SPD für den überwiegend ländlich geprägten Wahlkreis 02 Boostedt-Rickling im Kreis Segeberg und setze mich für die Menschen und ihre Infrastruktur dort ein.

Ein ganz "dickes Brett" war die Frage der Wiederbelegung der Rantzau-Kaserne in Boostedt, wovon die bereits weit gediehene Konversion des vor wenigen Jahren von der Bundeswehr verlassenen Kasernenkomplexes und die weitere Zukunft der Gemeinde Boostedt abhing. Hier konnte ich einen wichtigen Erfolg in meiner Korrespondenz mit dem Verteidigungsministerium verbuchen; das die Angelegenheit erledigende Schreiben des Ministeriums von Anfang April 2018 finden Sie auf den Seiten meiner Berichte über meinen Kreiswahlkampf in der Rubrik "Meine politischen Ambitionen", dortige Unterrubrik "Kreiswahl Segeberg 2018:...", dortige Unterrubrik "Der Kasernenstandort Boostedt", dortige Unterrubrik "Rantzau-Kaserne..." sowie auf "facebook" unter "Stefan Sünwoldt"; Beiträge aus dieser Zeit. Leider war am Ende in dieser CDU -"Hochburg" für mich nichts zu holen. Dennoch denke ich gern an die zahlreichen guten Gespräche mit den Menschen in desem Wahlkreis zurück. 

 

Zuvor, im Herbst 2012, war ich Oberbürgermeisterkandidat der SPD in der schwäbischen Stadt Göppingen mit ihren sieben Stadtteilen. Fünf Wochen hatte ich mich dort einquartiert und einen intensiven, von der dortigen SPD unterstützten engagiierten Wahlkampf der Wahlbegegnungen geführt. Mein roter Faden im Wahlkampf war die Integration, in einer Stadt mit damals rund 20% Migrantenanteil in der Stadtbevölkerung. Am Ende kam leider nur ein einstelliges Ergebnis für mich heraus. Von insgesamt sieben Wettbewerbern um das OB-Amt war ich der einzige - externe - Kandidat ohne Bekanntheitsgrad und es wurde von allen Mitkonkurrenten und den diese unterstützenden Rathausparteien offenbar unterschätzt, dass es keine Wechselwählerstimmung in der Stadtbevölkerung gab; der OB gewann demzufolge seine Wiederwahl gleich im ersten Wahlgang mit über 60% der abgegebenen Stimmen. 

 

Nachdem im Mai 2011 aus parteitaktischen Gründen von Seiten der Kaltenkirchener CDU und FDP strategisch clever und erfolgreich meine Abwahl durch die Bürger öffentlich betrieben worden war, warf ich bei der nachfolgenden Neuwahl erneut meinen Hut in den Ring. Bei diesem Neuwahlkampf gegen drei Wettbewerber zog der CDU-Herausforderer und heutige Bürgermeister an allen Konkurrenten mit rund 48 % der Stimmen vorbei, ich verfehlte nur knapp den zur Stichwahl berechtigenden zweiten Platz. Die Presse bescheinigte mir einen "Achtungserfolg".

 

Dennoch ist Wahlkampf nicht meine schlechteste Disziplin, und wer das Auf und Ab im kommunalpolitischen Umfeld erfahren und die Kommunalpolitik von allen Seiten kennen gelernt hat, lernt aus eigenen Fehlern, um Vieles künftig besser zu machen. Nun, meine Abwahl im Frühjahr 2011 bedeutete ein hohes Lehrgeld für mich, nachdem ich einst, im Jahre 2004, als "kommunalpolitisches Greenhorn" aus einer Landesverwaltung (Sachsen-Anhalt) in die Stadtverwaltung nach Kaltenkirchen gestartet war. 

 

Damals gewann ich eine Bürgermeisterwahl sogleich im ersten Wahlgang:

 

Ich eroberte im November 2004 alle damals 15 Kaltenkirchener Wahlkreise (!) gegen drei Mitbewerber im Wahlkampf um das Bürgermeisteramt und wurde so mit insgesamt 52,1 Prozent der Stimmen bereits im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt - eine tolle Gemeinschaftsleistung zusammen mit der damaligen Kaltenkirchener SPD -! Nachfolgend war ich von Juni 2005 bis Mai 2011 hauptamtlicher Bürgermeister der schleswig-holsteinischen Stadt Kaltenkirchen (heute rund 22.000, damals rund 20.000 Einwohner/innen). Ich habe mich in dieser Funktion stets bürgernah und verantwortungsvoll um die Interessen der mir anvertrauten Menschen und der Gesamtstadt gekümmert. Es sprach sich schnell herum, dass man mit Sorgen und Nöten zu mir kommen konnte, dass ich zuhörte und in den allermeisten Fällen gute, tragfähige Lösungen bewirken konnte.

 

Auf Basis einer volljuristischen Ausbildung habe ich während meines bisherigen Berufslebens Akteure verschiedener Fachdisziplinen, unter anderem Veterinäre und Fachpersonal im gesundheitlichen Verbraucherschutz, Naturschützer, Landschaftsplaner und Forstleute beratend und gerichtsvertretend begleitet und über zum Teil von mir initiierte und zur Gründung gebrachte Netzwerke mit hoch engagierten Menschen neue Perspektiven gestaltet.

Nicht zuletzt auf meine beruflichen Anfänge im ehemaligen Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen (LARoV) in Halle an der Saale sehe ich noch gern zurück; dort haben wir - ein "unschlagbares" junges Team aus Ostdeutschen und Westdeutschen - zunächst noch ohne Computerunterstützung - gemeinsam echte Pionierarbeit geleistet, um Immobilien Ost für den gesamtdeutschen Immobilienmarkt verkehrsfähig zu machen! Eine unvergessliche Zeit mit großartigen Kollegen/innen! Im Jahr 2016 beging das Kernteam seine Jubiläumsfeier "25 Jahre LARoV" im "Alten Postamt" in Halle.

Danach habe ich als Sachbereichsleiter Recht und stellvertretender Abteilungsleiter für Personal, Organisation und Liegenschaften des Landesforstbetriebes in Magdeburg forstliche Liegenschaften verkauft.

 

Als Bürgermeister von Kaltenkirchen wurde die Wirtschaftsförderung Chefsache für mich, ich befasste mich mit Gewerbe- und Industrieimmobilien und lud in dieser Funktion bereits im Jahre 2009 die Makler der Region zum Dialog ein. 2008 wurde ich als Vertreter der Stadt  Gründungsmitglied der Bürgermeisterinitiative und interkommunalen Gewerbekooperation NORDGATE (www.nordgate.de). 

 

Vor allem soziale Projekte wie das Netzwerk "Nachbarn für Nachbarn", die Kaltenkirchener Kindertage 2007 oder die Schaffung einer Sportarena neben einem Hochhausquartier, eines Begegnungsortes für die Menschen unterschiedlicher Herkunft, von denen es Viele nicht leicht haben im Leben, erfüllen mich noch heute mit Freude und auch mit ein wenig Stolz auf das von der Verwaltung und der Stadtvertretung mit zahlreichen weiteren kommunalen Akteuren Geleistete! Natürlich gab es noch die Vorarbeiten für die heutige Bahnhofsumfelkdbebauung und ein städtisches Klimaschutzkonzept, die Überarbeitung des innerstädtischen Rahmenplans, ein Generalverkehrskonzept und Vieles mehr.

 

Wertschätzung und Menschlichkeit sind für mich und meine Arbeit unverzichtbar! Ich pflege einen kooperativen und den Mitarbeitern/innen dienenden Führungsstil, der während meiner Zeit als Bürgermeister durch das System "Führen durch Zielvereinbarungen" ergänzt wurde. Da persönliche Führung nicht überall direkt ankommen kann, werden alle Mitarbeiter/innen im Wege ihrer Mitwirkung bei Zielvereinbarungen zum einen erreicht und zum anderen für Eigeninitiativen motiviert. Das führt zu einer Stärkung des WIR-Gefühls und des Willens zur Zusammenarbeit für die gemeinsamen Unternehmensziele. Trotz einer überschaubaren Mitarbeiterzahl unter 200 habe ich für die von mir von 2005 bis 2011 als Bürgermeister in Kaltenkirchen geleitete Stadtverwaltung das Führen mit Zielvereinbarungen bereits im Jahre 2007 im Zusammenhang mit der "Leistungsorientierten Bezahlung" (LOB) eingeführt, nachfolgend zur Ablösung des Bundesangestelltentarifs (BAT) durch den Tarif für den öffentlichen Dienst (TVöD) zum 1. Oktober 2005. Vor allem die Vereinbarung von Teamzielen erzielte Mitarbeiterzufriedenheit sowie gute Sacherfolge. Nach meiner persönlichen Auffassung ist jedoch eine Eins-zu-Eins-Implementierung des aus der privaten Wirtschaft entlehnten Modells der LOB auf die öffentliche Verwaltung nicht zufriedenstellend. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass sich die meisten öffentlichen Verwaltungen inzwischen wieder davon verabschiedet haben. Demgegenüber ist das Führen mit Zielvereinbarungen für übergeordnete Ziele (Abteilungs- oder Teamziele) eine gute Möglichkeit für Effizienzsteigerungen und besser planbare sowie am Ende zeitnahe Erledigungen in der öffentlichen Verwaltung. 

 

Unter "PROJEKTE - SO SEHE ICH DAS" habe ich - mit viel Mut zur Lücke - die wichtigsten Projekte meiner Amtszeit als Kaltenkirchens Bürgermeister festgehalten.

Manches habe ich aus meiner Sicht der Dinge kommentiert. Hierdurch erhalten Sie auch einen näheren Zugang zu dem Menschen Stefan Sünwoldt, zu dem, was für ihn und sein Leben Bedeutung besitzt.

 

Die von mir geleitete Verwaltung konnte nur erfolgreich sein, weil stets viele wunderbare Menschen, in sehr großer Zahl auch ehrenamtlich, mit uns zusammengearbeitet haben und die Stadtvertretung wichtige Entscheidungen traf. Dafür sei an dieser Stelle allen Akteuren, ganz ausdrücklich auch allen Stadtvertretern, ganz herzlich gedankt!

 

Meine Frau und meine Kinder, aber auch einige sehr gute Freunde, geben mir immer wieder das, was man einen festen Halt im Leben nennt. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar!

 

Die neuen Projekte befinden sich noch in der Planung. 

 

Diese Homepage wird laufend weiter gestaltet, so ist sie immer auch ein wenig unvollständig und zugleich dynamisch. Ich wünsche viel Freude und gute Erkenntnisse beim Besuch dieser Webseiten!

Hier finden Sie mich

Bürgermeister a. D.

Stefan Sünwoldt

Kamper Weg 29a

24568 Kaltenkirchen

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Rufen Sie mich doch

einfach an unter

04191/9529935 bzw. 

0176-92167527 oder 

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E-Mail:

stefan.suenwoldt@

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